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Chronik

der Skiszene Altenberger

Den Traum nie aus den Augen verlieren
Skischulgründer Sepp Altenberger sen. entdeckte schon in jungen Jahren seine Passion zum Skifahren. Im Zuge des 2. Weltkrieges kam Sepp nach Finnland und wurde an der russischen Grenze in den Stellungskrieg gegen Russland eingesetzt. Im nordischen Winter waren die Ski ein wichtiges Utensil: einerseits für Patrouillengänge und auch als Sportgerät. Nach seiner Rückkehr versprach sich Sepp Altenberger im Skilehrerberuf einen guten Nebenverdienst und begann bereits im Winter 1946 mit der Ausbildung zum Landesskilehrer und mit dem ersten Skiunterricht. Das weitere Ziel war der „Staatlich geprüfte Skilehrer“, der nach 3-jähriger Praxis zum Führen einer eigenen Skischule berechtigt. Der praktische Teil der Ausbildung erfolgte in der Bundessportschule St. Christoph am Arlberg unter Professor Stefan Kruckenhauser, der die moderne österreichische Skitechnik erfunden hat. Besonders bekannt wurde diese Technik durch das „Wedeln“. Die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer im Jahr 1950 und in Folge der Skischulunterricht erfolgte nach dem „Österreichischen Ski-Lehrplan“.

Leogangs erste Skischule
Am 20. November 1952 erhielt Sepp Altenberger schließlich die offizielle Bewilligung der Salzburger Landesregierung zur Führung einer eigenen Skischule und gründete noch im selben Jahr „Leogangs erste Skischule“. Das Gebiet um den Asitz wurde schlussendlich 1973 durch einen Skilift erschlossen. Somit war Leogang nun endgültig als Wintersportort etabliert und die Nachfrage nach Skiunterricht stieg stetig. Jetzt war Skilehrer Sepp Altenberger gefragt.

Neben der Skilehrerausbildung und -tätigkeit war Sepp in zahlreichen Rennen in Salzburg und Tirol präsent und baute eine beachtliche Siegerpokalsammlung die man im Skimuseum der Alten Schmiede am Asitz und in der Hotellobby des Hotel "Der Krallerhof" bestaunen kann.

Skifahren rund um den Asitz
Nach seiner Ausbildung zum Landesskilehrer hat Sepp ab 1947 Skikurse in Bad Leogang abgehalten und brachte prominenten Gästen das Skifahren bei. Bad Leogang, auch „Badhaus“ genannt, ist ein altes Heilbad mit einer eisen- und aluminiumhaltigen Heilquelle. Die größte Blüte war von 1937 bis 1958 unter dem Besitzer Baron Theobald Seyffertitz. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Ort auch für das Skifahren bekannt. Unterhalb des Schrattenegg-Gutes ist 1952 der erste Skilift Leogangs gebaut worden. Es war eine sehr einfache Eigenkonstruktion, aber mit einer Länge von 300 m für damalige Verhältnisse eine wahre Sensation. Außer den Seilbahnen in Zell am See auf die Schmittenhöhe und in Kitzbühel auf den Hahnenkamm gab es in dieser Gegend keine Aufstiegshilfen. Für Sepp Altenberger waren die Jahre des Skiunterrichts im Bad Leogang eine wichtige erste Verdienstmöglichkeit und er hat durch den Kontakt mit vielen Gästen aus der so genannten „gehobenen Gesellschaft“ jenes Klientel kennen und mit ihnen sprechen gelernt, die viele Jahre später einmal die Gäste seines eigenen Hotels bilden sollte.

 

 

Eine "ausgezeichnete" Geschichte
Mittlerweile blickt die Ski- & Snowboardschule „Skiszene Altenberger“ auf über 60 Jahre professionelle Skilauf- und Snowboardgeschichte zurück. Bereits zweimal konnte die Skischule den Landesmeistertitel aus 114 Salzburger Skischulen für sich entscheiden und rangiert seit vielen Jahrzehnten unter den Top 5 Skischulen.